Recht auf Weihnachtsgeld bei gegensätzlicher betrieblicher Übung

Er­klärt ein Ar­beit­ge­ber un­miss­ver­ständ­lich, dass die bis­he­ri­ge be­trieb­li­che Übung einer vor­be­halt­lo­sen Weih­nachts­geld­zah­lung be­en­det wer­den und durch eine Leis­tung er­setzt wer­den soll, auf die in Zu­kunft kein Rechts­an­spruch mehr be­steht, kann nach dem In­kraft­tre­ten des Ge­set­zes zur Mo­der­ni­sie­rung des Schuld­rechts am 1. Ja­nu­ar 2002 nach § 308 Nr. 5 BGB eine drei­ma­li­ge wi­der­spruchs­lo­se Ent­ge­gen­nah­me der Zah­lung durch den Ar­beit­neh­mer nicht mehr den Ver­lust des An­spruchs auf das Weih­nachts­geld be­wir­ken.

Bun­des­ar­beits­ge­richt, Ur­teil vom 18.3.2009, 10 AZR 281/08

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Kündigung wegen Arbeitsverweigerung: Religiöse Gründe nicht ausreichend

Mitarbeiter dürfen in der Regel nicht zu einer Tätigkeit gezwungen werden, die einen schweren Verstoß gegen ihren Glauben darstellt. Doch die Religion eines Mitarbeiters vermag nicht jede Arbeitsverweigerung  zu rechtfertigen (LAG München, Urteil vom 13.11.2008). Den ganzen Beitrag lesen

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BGH: Vermieter darf nach Kündigung Heizung abstellen

Der Vermieter einer Gewerbeimmobilie darf nach Beendigung des Mietverhältnisses Versorgungsleistungen wie Heizung, Strom, Wasser einstellen. Das entschied der Bundesgerichtshof in einem aktuellen Urteil vom 6. Mai 2009 (Az: XII ZR 137/07). Ein Recht des Mieters auf die Fortsetzung von Versorgungsleistungen könne sich nach Beendigung des Mietverhältnisses nur aus sog. nachvertraglichen Pflichten ergeben. Hier müsse man jedoch eine Grenze ziehen, wenn der Vermieter für die Leistungen kein Entgelt erhalte und ihm durch die weitere Belieferung ein Schaden drohe. Den ganzen Beitrag lesen

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